Suttrop im Laufe der Geschichte
Suttrop im Laufe der Geschichte
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MITTELALTER
(ca. 500 - 1500 n. Chr.)
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1300
Urkundliche Erwähnung durch einen Angehörigen der Familie von Lüerwald als Zeuge in Fröndenberg
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1313
Graf Wilhelm von Arnsberg belehnt die Familien von Lüerwald aus dem adeligen Gut Suttrop, das als Grundstock des später ausgeprägten Lüerwaldschen Besitztums in Suttrop und Umgebung zu gelten hat.
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1322
Mit dem Bau einer Kapelle durch die adelige Familie von Lüerwald Beginn der kirchlichen Geschichte in Suttrop.
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1495
Im 1495 erwähnten "Rüthener Weg" mit seiner von Warstein über Suttrop, die Bohnenburg über Altenrüthen nach Rüthen führenden Wegstrecke wird der Stillenberg genannt.
Suttrop im Laufe der Geschichte
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FRÜHGESCHICHTE
(ca. 2,5 Mio. bis 500 v. Chr.)
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ANTIKE
(ca. 500 v. Chr. bis 500 n. Chr.)
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MITTELALTER
(ca. 500 - 1500 n. Chr.)
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1300
Urkundliche Erwähnung durch einen Angehörigen der Familie von Lüerwald als Zeuge in Fröndenberg
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1313
Graf Wilhelm von Arnsberg belehnt die Familien von Lüerwald aus dem adeligen Gut Suttrop, das als Grundstock des später ausgeprägten Lüerwaldschen Besitztums in Suttrop und Umgebung zu gelten hat.
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1322
Mit dem Bau einer Kapelle durch die adelige Familie von Lüerwald.
Beginn der kirchlichen Geschichte in Suttrop.
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1495
Im 1495 erwähnten "Rüthener Weg" mit seiner von Warstein über Suttrop, die Bohnenburg über Altenrüthen nach Rüthen führenden Wegstrecke wird der Stillenberg genannt.
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NEUZEIT
(ca. 1500 bis 1900 n. Chr.)
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1619
Der Archidiakon aus Soest bietet gegen den Willen der Familie von Lüerwald dem Geistlichen Georg Kellermann die Pfarrstelle an
Quelle
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1696
1696 wird der Kölner Kurfürst Albertus Godefriedus Clute von seinem erzbischhöflichen Official schriftlich in einem Bericht über die damaligen Pfarreien im "Haardistrikt" auch über Suttrop informiert:
"Die Adeligen von Lüerwald schlagen den Pastor vor. Die Investitur erteilt der Soester Probst. Die Kirche hat keinen Vikar. Kirchenpatron ist der hl. Johannes der Täufer."
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1739
Errichtung der ersten Eisenhütte in Suttrop
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BEGINN KAISERREICH
(1. Januar 1871)
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1881
Die Arbeit mit Hochöfen wird eingestellt.
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1887
Separation
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NEUESTE GESCHICHTE
(1900 n. Chr. bis beute)
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1903
Beginn der Bauarbeiten zur Errichtung der Provinzialheilanstalt, die heutige LWL-Klinik Warstein.
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1905
Fertigstellung der Bauarbeiten zur Errichtung der Provinzialheilanstalt, die heutige LWL-Klinik Warstein.
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1908
Gründung Jünglingsverein DJK.
DJK steht für Deutsche Jugendkraft. Der Name steht in der Tradition der Sportbewegung zum Ende des 19. Jahrhunderts und war damals ein häufig verwendeter Begriff im Alltag, auch fernab der Sportplätze. „Jugendkraft“ meinte die Summe aller positiven, kraftvollen und kreativen Eigenschaften der Jugendzeit, ohne dass diese damit auf den Lebensabschnitt der Jugend begrenzt wären. Der DJK-Sportverband weiß, dass der heute über hundert Jahre alte Name der katholischen Sportbewegung heute manchmal etwas befremdlich wirkt.
[S0002]
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1909
Teilnahme Jünglingsverein am Turnfest in Erwitte. Die Sportler werden von einem Trommler begleitet, fast alle anderen Vereine treten mit einem Tambourkorps an. Nach der Rückkehr von diesem Fest wird beschlossen, ein eigenes Tambourkorps zu gründen. S2
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1910
Gründung Tambourkorps Suttrop, das Korps spielt zum ersten mal im Jahr 1910 anlässlich des Schützenfestes in Kallenhardt.S2
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1914
Beginn 1. Weltkrieg am 28. Juli 1914
Machtpolitische Rivalitäten und intensives Wettrüsten belasteten seit Beginn des 20. Jahrhunderts die internationalen Beziehungen. Nach der Ermordung des österreichisch-ungarischen Thronfolgers in Sarajevo am 28. Juni 1914 versagten alle diplomatischen Bemühungen um eine Konfliktlösung auf Grund des unversöhnlichen Machtstrebens der europäischen Großmächte. Ab August 1914 befanden sich die Mittelmächte Deutschland und Österreich-Ungarn im Krieg gegen die verbündeten Entente-Staaten Frankreich, Großbritannien und Russland. Der Krieg herrschte nicht nur auf den Schlachtfeldern in Europa, den Kolonien in Afrika, im Nahen Osten sowie auf hoher See, sondern erstmals auch an der "Heimatfront". Hier litten viele Deutsche schon bald unter Hunger, waren vom zähen Kriegsverlauf enttäuscht und vom Massentöten an der Westfront schockiert. [S5]
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1914
Mobilmachung am 1. August 1914
Schon in den letzten Julitagen 1914 drängte die deutsche Militärführung auf die Mobilmachung der Streitkräfte, die dann am 1. August erfolgte. Mobilmachung bedeutete den Einzug der Reservisten und es erfolgte die Umstellung aus der Armee von der Bereitschaft auf den Kriegszustand.
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1918
Ende 1. Weltkrieg am 11. November 1918
Der Erste Weltkrieg endete im November 1918 mit der militärischen Niederlage Deutschlands und seines Bündnispartners Österreich-Ungarn. Die Zahl der Toten und Verletzten bis 1918 war immens: Weltweit starben rund neun Millionen Soldaten und mehr als sechs Millionen Zivilisten. [S5]
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ENDE KAISERREICH
(9. November 1918)
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24. 10.1929
"Schwarzer Freitag in Europa", Zusammenbruch der Börse in New York am Vortag, Beginn der Weltwirtschaftskrise.
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04.08.1937
Flugzeugabsturz auf den Hühnerknäppen
Alfred Enste stürzt mit einem Doppeldecker auf den Hühnerknäppen in Suttrop ab.
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11.03.1939
Brand Hof Johannes Weber
Der Hof wird durch den Brand schwer beschädigt, wird aber wieder komplett aufgebaut.
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20.03.1945
Am Morgen oder Mittag des 20. März 1945 soll SS-Obergruppenführer Kammler mit seinem Tross nach Suttrop gekommen sein. Es wurde sein letzter Besuch im sauerländischen Divisionsstabsquartier.
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30.03.1945
Karfreitag
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01.04.1945
Ostersonntag
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02.04.1945
Ostermontag
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07.04.1945
Einmarsch der Amerikaner in Suttrop
Beim Artilleriebeschuss beim US-Einmarsch durch das
194. US Luftlanderegiment (194th GLIDER INFANTRY REGIMENT)
8. US Panzerdivision (8th TANK DIVISION)
Der Hof Weber, nach dem Brand in 1939 dabei erneut beschädigt, wird später abermals komplett aufgebaut.
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08.04.1945
Weißer Sonntag
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1967
Aussiedelung Hof Weber (Berres)
Hof Weber siedelt in den Born aus, der Hof wird abgerissen, der jetzige Parkplatz entsteht.
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1975
Kommunale Neuordnung
Die gemeindliche Neugliederung des Alt-Kreises Lippstadt vollzog sich gleichzeitig mit der Kreisneugliederung im 2. Neugliederungsprogramm und trat zum 01.01.1975 mit dem „Münster/Hamm-Gesetz“ in Kraft.
Foto Soester Anzeiger vom 31. Dezember 1974/1. Januar 1975. © Heyke Köppelmann
